Runder Tisch mit dem Magistrat

Am Montag den 13.08.2018 hat die Aktionsgruppe erneut zu einem „Runden Tisch“ eingeladen.

Nachdem die erste Veranstaltung ein voller Erfolg war, es ist eine sehr gute Zusammenarbeit mit der ICB entstanden, hat die Aktionsgruppe diese Veranstaltung als feste Instanz für einen konstruktiven und lösungsorientierten Ausstausch installiert.

Bei der vorhergenhenden Veranstaltung haben wir den Startschuss für eine produktive Zusammenarbeit mit der ICB (In der City Bus GmbH) gegeben. Diese beinhaltet ein auf die Wilhelmshöher angepasstes Ausbildungsprogramm, dass darauf ausgelegt ist noch mehr zu sensibilisieren und auf die Einwirkung des Busverkehrs auf die Bevölkerung und Anwohner hin zu weisen.

In mehreren Terminen haben wir auf die neuralgischen Punkte dieser Straße hingewiesen und auch einen Spot gedreht der im Aufenthaltsraum der Busfahrer läuft.

Die positive Auswirkungen sind für alle zu spüren.

Bis jetzt sind mehr als 300 Busfahrer in den Genuss des „neuen“ Ausbildungsmaterials gekommen.

Mit diesem Ergebnis im Gepäck, starteten wir einen neuen Versuch nun auch mit dem Magistrat „ins Gespräch“ zu kommen. Der Magistrat, vertreten durch Herr Auth, Leiter des Baubezirks 66.6 vom Amt für Straßenbau und Erschließung und Herr Dipl.-Ing. Gert Stahnke, Leiter des Straßenverkehrsamtes, kam der Einladung nach. Außerdem war auch die ICB, vertreten durch Geschäftsführer Herr Schaefer  und ein Mitglied des Ortsbeirates, dass uns in unserem Anliegen unterstützt.(Name und Parteizugehörigkeit werden aufgrund der Parteiunabhängigkeit der Aktionsgruppe nicht genannt)

Auf der Agenda standen zahlreiche „Problemzonen“ der Wilhelmshöher Straße. Es ist uns gelungen zumindest die dringensten Probleme anzusprechen.

Diese waren

  • die Sanierung (geplanter Start nun Frühjahr 2020)
  • die Installation von Blitzeranlagen (vorzugsweise an drei Standorten)
  • das LKW Durchfahrtsverbot
  • Risiko Ecke Leonhardsgasse

Es ist uns in allen Bereichen gelungen einen Fortschritt zu vermelden. Die Sanierung ist im Haushalt beantragt und wird voraussichtlich im Oktober in den Haushalt 2019 verabschiedet. Die Aktionsgruppe hat bereits angekündigt, darauf zu achten ob dies auch geschieht.

Die Installation der Blitzeranlagen bedarf eines Antrages an die Polizei Akademie. Herr Stahnke erklärte sich persönlich dazu bereit, einen Bitzer an der Zentgrafen Ampel zu beantragen. Dies hat uns aber nicht davon abgehalten ihm noch weitere Standorte nahe zu legen – der Ortsbeirat unterstützt uns in dieser Forderung und hat den dafür laufenden Anträgen einstimmig stattgegeben.

Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung / Umsetzung!

Mit der Problematik der LKW Durchfahrten beschäftigen sich derzeit der Ortsbeirat und die Aktionsgruppe gleichermaßen. Wo eine regelmäßige – sprich tägliche -Kontrolle nicht zu finanzieren ist,

stellt Herr Stahnke in Aussicht, dass es möglich ist 2x im Jahr eine Kontrolle der LKW durchzuführen. Die Aktionsgruppe begüßt dies! Außerdem haben wir die erneute Prüfung der Deinstallation des „Lieferverkehr frei“ Schildes in der Straße “ Im Trieb“ beantragt.

Der Ortsbeirat hat gleichzeitig einstimmig beschlossen, dass weitere Schilder installiert werden sollen, die LKW Fahrer darauf hinweisen, dass sie die letze Wendemöglichkeit haben. Dies wird an den Punkten in der Heinz-Herbert Karry Straße  und an der Vilbeler Landstraße sein.

Das brachte uns direkt zu unserem letzten Punkt – die Ecke Leonhardsgasse. Hier wurde durch eine spontane Ortsbegehung die Notwendigkeit eines weiteren Pollers sichtbar. Dieser wurde uns direkt zugesagt! Wir hoffe auch hier auf eine zeitnahe Umsetzung!

Alles in allem, ist auch diese Veranstaltung bereits ein Erfolg. Sie brachte mehrere Parteien, die sich sonst  nur durch schriftliche Anträge oder kurzen Anfragen und Stellungnahmen begegneten an einen Tisch. Dieser Dialog ist nicht nur wichtig für einen Lösungsprozess, sondern auch ein absolut notwendiges Signal an die Seckbacher Bürger die sich tagtäglich mit und auf der Wilhelmshöherstraße auseinandersetzen müssen und sich in ihrem Anliegen auf mehr Sicherheit auf dieser Straße nicht ernst genommen gefühlt haben.

BF

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